ZU MEINER PERSON

ist eigentlich nicht viel zu sagen. Ich bin ein echtes Mainzer Kind und erblickte 1951 das Licht der Welt. Noch niemals war ich länger als vier Wochen von meiner Vaterstadt getrennt. Schon nach einer einwöchigen Abwesenheit bin ich froh, wenn ich, noch auf der Autobahn, die mächtigen Türme des Mainzer Doms sehe, die sich hoch über die Dächer von Mainz erheben. Es macht sich dann das Gefühl des Heimkommens und des Dazugehörens breit.

Ich liebe meine Vaterstadt und die Menschen die hier leben, mit all ihren Besonderheiten und Eigentümlichkeiten. Ich mag unsere Sprache, unser Brauchtum und die Fastnacht. Denn gerade bei der Fastnacht können wir dies alles so wunderbar in Einklang bringen.




    



 

Eigentlich bin ich kein Fastnachter wie man ihn sich üblicherweise vorstellt, denn ich bin kein "Straßen-Fastnachter". Das heißt, von jeder fastnachtlichen Aktivität die sich auf der Straße abspielt, halte ich mich lieber fern. Ich ging bzw. fuhr zwar auf dem Frauenkomiteewagen am Fastnachtssonntag in meinem Heimatort Bretzenheim mit dem Umzug, aber nur deshalb, weil es von mir als Sitzungspräsidentin erwartet wurde. Mit Herz und Seele war ich aber nicht dabei. 2009 habe ich das Präsidentinnenamt in jüngere Hände gegeben und somit nehme ich auch nicht mehr an den Fastnachtsumzügen teil.

Ich bin ein Saal-Fastnachter. Aber auch da mache ich feine Unterschiede. Denn Maskenbälle meide ich, obwohl diese im Saal stattfinden. Mein Metier sind die Sitzungen, egal ob als Zuschauerin oder als Büttenrednerin.

Fastnachtssitzungen sind für mich ein Stück Kulturgut. Wenn sich der Geist mit dem Witz und wie wir sagen, dem "Gogelores" vereinen, wenn wir die Dinge beim Namen nennen ohne zu beleidigen, das ist für mich die Mainzer Fastnacht.

Als Ergänzung zu meinen Büttenreden habe ich schon vor Jahren angefangen, Geschichten und Erlebnisse in Mundart aufzuschreiben. Aber erst 2000 habe ich alles in einem Buch zusammengestellt.

Pünktlich zur fünften Jahreszeit, am 11.11.2001, veröffentlichte ich ein kleines Heft mit dem Titel "Rund um Fassenacht". Es beinhaltet gereimte Büttenreden, Zwiegespräche und Geschichten.

Mittlerweile erschien im Oktober 2010 die 4. überarbeitete Auflage von 'Erinnerunge', die 3. Auflage von 'Rund um Fassenacht' und als Neuerscheinung 'Gereimtes un Ungereimtes fer die Fassenacht'.

Ein zweites Mundartbuch ist in Vorbereitung.

 

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Text, Gestaltung und Layout
Heide-Marie Vonderheit